Historie & Philosophie
Pflegekongresse gibt es einige - doch ein etwas
unkonventioneller Pflegekongress hat noch gefehlt. Diese und
ähnliche Gedanken haben uns (Bernd Schelling, Kurt Frankenberger
und Paul Büsel) dazu bewegt, einen weiteren Pflegekongress zu
organisieren. Es sollte der etwas andere Kongress werden - einer
bei dem die heißen Eisen angegriffen und diskutiert werden. Aber
auch das drum herum sollte stimmen. Das Grundkonzept war schnell
entwickelt und nun stand die Frage im Raum, wie dieser Kongress zu
finanzieren wäre. Wir fanden in Tibor Pap von ArjoHuntleigh einen
Partner, der uns nicht nur als Hauptsponsor unterstützt, sondern
uns auch sein Marketing Know-how zur Verfügung stellte.
Im Sommer 2007 fiel der Startschuss für den 1. Vorarlberger
Intensivpflege-kongress in Dornbirn mit dem Thema
"Schädel-Hirn-Trauma Versorgung in Vorarlberg". Es war eine sehr
spannende und intensive Zeit bis zum Oktober 2008 als es dann
soweit war. Das Konzept musste mit Leben erfüllt werden, viele
Dinge im Umfeld mussten entwickelt werden und die brennende Frage:
Kommen auch genug Teilnehmer? Unser Schlüsselerlebnis war, als sich
eine Schlange bei der Anmeldung bildete und sie doch einige Zeit
lang nicht abriss. Auch die Rückmeldungen waren sehr positiv und
besser als wir erwartet hatten und deshalb beschlossen wir noch am
selben Abend einen 2. Vorarlberger Intensivpflege-kongress 2010 zu
veranstalten.
Der 2. Kongress war fast die größere Herausforderung, da
doch einige Erwartungen geweckt wurden. Das Ziel war den Ersten zu
toppen. Als Thema wählten wir "Der polytraumatisierte Patient". Ein
sehr breites und vor allem interdisziplinäres Thema. Wir konnten
erneut sehr gute Referenten für dieses Thema gewinnen
und unsere Besucher haben dies auch honoriert. Dennoch hing
über all dem der Schatten der schweren Erkrankung von unserem
Kollegen und Freund Kurt Frankenberger, dem es aber ein Anliegen
war, mit vollem Engagement mit zu arbeiten.
Mit dem Wissen, dass Kurt den 3. Kongress im Jahr 2012 nicht
mehr erleben wird, starteten wir gemeinsam noch die Arbeiten für
den Kongress mit dem Thema GRENZGANG.